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Der Bibelwissenschaftler Thomas Söding hat einen kurzen Beitrag für uns verfasst, in dem er erklärt, wie er die drei Begriffe „Glaube. Liebe. Hoffnung.“ sieht:

Glaube, Liebe, Hoffnung – diese drei!

Es war der Apostel Paulus, der diesen Dreiklang komponiert hat. Zuerst fast nebenbei (1. Thessalonicherbrief 1,3; 5,8), dann mit voller Betonung (1. Korintherbrief 13,13). Das Echo, das er damit ausgelöst hat, reißt nicht ab. Kein Wunder!

Glaube, Liebe, Hoffnung – das ist ein ganzes Leben, auf den Punkt gebracht. Es ist ein Leben mit Gott – deshalb der Glaube. Es ist ein Leben mit anderen – deshalb die Liebe. Und es ist ein Leben mit Zukunft – deshalb die Hoffnung. Ein Leben ohne Glauben, ohne Liebe und ohne Hoffnung ist traurig. Heute bestätigen es die Medizin und die Soziologie: Wer glaubt, wer liebt und hofft, ist glücklicher. Die Theologie kann sagen: und hat das Beste immer noch vor sich.

Glaube, Liebe, Hoffnung – das ist auch eine Kurzformel des Christseins, so weit geöffnet, wie es nur geht. Wer glaubt, kann Du sagen – zu Gott selbst. Wer liebt, kann Du sagen – zu einem anderen Menschen. Wer hofft, kann Du sagen – zu allen, die mit auf dem Weg des Lebens unterwegs sind. Und wer so oft Du sagt, hört auch oft das Du und kann dann „Ich“ sagen: Ja, ich bin ein Mensch, der glaubt, der liebt, der hofft – solange ich lebe. Und das Beste kommt dann noch.

Am größten aber ist die Liebe.

Thomas Söding

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